Motorrad Protektoren
Egal ob du deine Jacke mit einem Rückenprotektor Level 2 upgraden möchtest oder bequeme Sas-Tec Protektoren für deine Motorradjeans suchst – hier findest du den passenden Schutz.
Alpinestars
Alpinestars GP Plus V4 Sprint 1-tlg, schwarz-weiss-rot
Alpinestars
Alpinestars GP Force V2 Lederkombi 2 teiler, schwarzw-blau-rot
Alpinestars
Alpinestars GP Force Lurv Lederkombi 2 teiler, schwarz-weiss-rot
Alpinestars
Alpinestars Missile V2 Lederkombi 2 teiler, schwarz-weiß
Alpinestars
Alpinestars Missile V2 Lederkombi 2 teiler, schwarz-rot
Dainese
Dainese Avro 4 Lederkombi 2 teiler, schwarz-grau-rot
Warum du hochwertige Motorradprotektoren nachrüsten solltest
Von Standard zu Premium: Der Sicherheitsgewinn
Viele Motorradjacken und Hosen werden ab Werk nur mit einfachen Platzhalter-Schäumen oder dünnen Standard-Protektoren ausgeliefert. Diese bieten oft nur einen Basisschutz und erfüllen gerade so die gesetzlichen Mindestanforderungen. Wenn du dich für ein Upgrade auf hochwertige Nachrüst-Protektoren entscheidest, reduzierst du die Aufprallenergie, die auf deinen Körper wirkt, drastisch. Du investierst hier direkt in deine körperliche Unversehrtheit, indem du einfache Schaumstoffmatten gegen zertifizierte Sicherheitstechnik tauschst.
Komfort trifft Schutz: Moderne Materialien
Die Zeiten von starren, unbequemen Plastikschalen, die kneifen und drücken, sind vorbei. Moderne Protektoren bestehen meist aus viskoelastischem Weichschaum oder intelligenten Polymeren. Diese Materialien sind im Normalzustand weich und flexibel, passen sich deiner Körperform perfekt an und verhärten sich erst im Bruchteil einer Sekunde beim Aufprall. Das bedeutet für dich: Du spürst den Schutz beim Fahren kaum, genießt volle Bewegungsfreiheit und bist trotzdem bestmöglich abgesichert.
Rückenprotektor: Einlage oder zum Umschnallen?
Der Rückenprotektor als Einlage für Jacken
Die meisten Textil- und Lederjacken besitzen eine spezielle Tasche am Rücken, in die du einen Protektor einschieben kannst. Diese Variante ist extrem komfortabel, da der Schutz immer „dabei“ ist – du musst nicht daran denken, ihn separat anzuziehen. Achte beim Kauf unbedingt auf die Form der Tasche in deiner Jacke, da die Hersteller oft spezifische Konturen verwenden. Ein passgenauer Sitz ist entscheidend, damit der Schutz im Falle eines Sturzes nicht verrutscht.
Externe Rückenprotektoren und Westen für Sportfahrer
Wenn du auf der Rennstrecke unterwegs bist oder maximale Abdeckung suchst, ist ein separater Rückenprotektor zum Umschnallen oder eine Protektorenweste die bessere Wahl. Diese Modelle decken oft einen größeren Bereich ab, vom Steißbein bis hoch in den Nacken. Durch den Nierengurt und Schulterträger sitzen sie extrem körpernah und können sich auch bei einem Rutschen über den Asphalt nicht verschieben.
Gelenkprotektoren: Knie, Ellenbogen und Hüfte upgraden
Sas-Tec und Co.: Viskoelastische Protektoren erklärt
Marken wie Sas-Tec haben den Markt revolutioniert. Ihre Protektoren nutzen physikalische Gesetze zu deinem Vorteil: Die Luft in den Schaumstoffzellen wird beim Aufprall komprimiert und absorbiert die Energie, statt sie direkt an deinen Knochen weiterzugeben. Ein weiterer großer Vorteil dieser Technologie ist die Wiederverwendbarkeit. Während Styropor-ähnliche Materialien nach einem Schlag kaputt sind, kehren viele viskoelastische Protektoren oft in ihre Ursprungsform zurück, solange die Struktur nicht gerissen ist.
Hüftprotektoren: Das wichtige Upgrade für Motorradjeans
Besonders bei Motorradjeans wird oft an der falschen Stelle gespart: Die Hüfttaschen sind vorhanden, aber leer. Da die Hüfte bei seitlichen Stürzen sehr exponiert ist, solltest du hier dringend nachrüsten. Moderne Hüftprotektoren sind so flach und flexibel, dass sie die Optik deiner Jeans kaum verändern und beim Gehen nicht stören. Es ist ein kleines Upgrade mit enormer Wirkung für deine Sicherheit.
Normen und Schutzklassen: Was bedeutet EN 1621?
Beim Kauf begegnet dir immer wieder die Norm EN 1621. Der wichtigste Unterschied liegt hierbei in den Levels (Schutzklassen). Level 2 bietet deutlich bessere Schlagdämpfung als Level 1. Hier siehst du die Unterschiede in der technischen Übersicht:
| Merkmal | Level 1 Protektoren | Level 2 Protektoren |
|---|---|---|
| Schutzwirkung | Basisschutz | Hochleistungsschutz |
| Restkraft (Rücken) | Darf im Schnitt max. 18 kN betragen | Darf im Schnitt max. 9 kN betragen |
| Restkraft (Gelenke) | Darf im Schnitt max. 35 kN betragen | Darf im Schnitt max. 20 kN betragen |
| Einsatzgebiet | Stadtverkehr, leichte Kleidung | Touren, Rennstrecke, Sicherheitsbewusste |
| Vorteil | Oft etwas dünner und luftiger | Absorbiert deutlich mehr Aufprallenergie |
Hinweis: Je niedriger die Restkraft (in Kilo-Newton kN), desto weniger Energie trifft auf deinen Körper.
Häufige Fragen zu Motorrad Protektoren
Level 2 Protektoren haben viel strengere Grenzwerte für die sogenannte Restkraft. Sie absorbieren im Falle eines Aufpralls rund 50 % mehr Energie als Level 1 Modelle. Wir empfehlen daher fast immer den Griff zu Level 2.
Nein. Die Taschen in den Jacken haben unterschiedliche Formen und Größen (z.B. oval, eckig, schmal). Du musst die Form deiner Tasche mit der Form des Protektors abgleichen oder modellspezifische Nachrüstungen wählen.
Hartschalen-Protektoren müssen bei Rissen sofort getauscht werden. Viskoelastische Schäume (wie Sas-Tec) halten oft mehr aus, sollten aber bei sichtbaren Beschädigungen oder Verformungen, die nicht zurückgehen, ebenfalls ersetzt werden.
In puncto Schlagdämpfung sind weiche, viskoelastische Protektoren den alten Hartschalen oft sogar überlegen (bessere Restkraftwerte). Hartschalen haben lediglich Vorteile beim „Gleiten“ auf Asphalt, weshalb sie im Rennsport oft außen kombiniert werden.
Davon raten wir dringend ab. Wenn du an einem Protektor herumschnippelst, veränderst du die zertifizierte Struktur und die Schutzzone. Die Zulassung erlischt und die Schutzwirkung ist nicht mehr garantiert. Kaufe lieber die passende Größe.